Bei der Finanzierung des neuen Eigenheimes auch auf günstige Darlehen setzen

Bevor ein Käufer seine Unterschrift unter einen Kaufvertrag für eine Immobilie setzt, hat dieser zuweilen mehrere Objekte angeschaut. Und kommt dann eine Immobilie in die nähere Wahl, sollte diese auf „Herz und Nieren“ geprüft werden. Denn schließlich muss am Ende alles stimmen: Das Objekt selbst, die Umgebung und natürlich auch der Preis. Und parallel dazu sind Gespräche mit der Bank zu führen, denn schließlich werden entsprechende Darlehen benötigt, um den Kauf finanzieren zu können.

Und da ist es nicht nur wichtig, eine Finanzierung zu erhalten, bei der der Erwerber auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten in der Lage ist, die Raten weiterhin regelmäßig zahlen zu können. Noch wichtiger ist, dass die Kredite auf seine persönlichen Lebensumstände abgestellt sind. Denn nur dann ist gewährleistet, dass der Erwerber auch günstige Darlehen für seinen Eigenheimkauf erhält.

Wenn der Erwerber mindestens zwei Kinder hat und gewisse Einkommensgrenzen nicht überschreitet, kann er z.B. Darlehen der Landesbanken erhalten. Diese sind in der Regel zinslos, wenngleich ein hoher Tilgungsanteil festgesetzt wird. Dadurch ist gewährleistet, dass mit Ablauf der Zinsbindung das Förderdarlehen zu einem großen Teil bereits getilgt ist.

Ein weiteres Förderdarlehen erhalten Erwerber von der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau. Dabei profitieren einerseits Selbstnutzer einer Immobilie von dieser Fördermöglichkeit wie auch Erwerber, die ihr Objekt nach energetischen Richtlinien sanieren. In Anbetracht immer weiter steigender Energiekosten sind daher energetische Sanierungen unverzichtbar. Der Vorteil eines solchen KfW-Förderdarlehens besteht zudem darin, dass der Darlehensnehmer eine zeitlich befristete Tilgungsaussetzung vereinbaren kann.

So sehr allerdings zinsgünstige Kredite für einen Hausbau erstrebenswert und auch sinnvoll sind, so darf Eigenkapital bei einem Immobilienkauf nicht gänzlich fehlen. Selbst Verbraucherschützer raten potenziellen Immobilienkäufern, dass sie mindestens 15 % an Eigenkapitel in eine Immobilienfinanzierung mit einfließen lassen. Sonst besteht die nicht unbegründete Gefahr, dass die Erwerber einen höheren Zinssatz für ihre Kredite zu zahlen haben, weil die Banken einen Kreditausfall befürchten.

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